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Kunstfest in Augustusburg

Augustusburg stand am Pfingstsonntag wieder ganz im Zeichen der Kunst. Auf Einladung des Kulturfördervereins waren Kreative aus Nah und Fern in die Altstadt gekommen. Ein Ja, gab es für Marcel Schlegel. Der Augustusburger zeigte Grafiken, Acryl- und Tuschearbeiten – teils sehr sinnliche Bilder.
Fast schon Stammgast auf dem Kunstfest ist Uwe Verchau, aus Dresden. Er bedruckt Alltagsgegenstände mit fotografischen Motiven. Das Angebot reicht vom Untersetzer über Kaffeetassen bis hin zu Wandfliesen. Auch die Keramikerin, Cornelia Meyer, aus Flöha hat hier schon oft ihre Arbeiten präsentiert. Ihre Spezialität sind historische Gebäude aus Ton. Neuerdings fertigt sie aber auch Menschenköpfe. Zum ersten Mal beim Kunstfest dabei ist der Augustusburger Fotograf Ingo Steinert. Er zeigte Ansichten seiner Heimatstadt.

Auch die Schmuckdesignerin Ines Reichelt hat in Augustusburg ihren Stand zum ersten Mal aufgebaut. Die in Leipzig lebende Ägypterin Mona Ragi Enayat, verkaufte hochwertige Drucke von, von ihr gemalten Bildern. Die Künstlerin hat ihre Ausbildung bei den Großen der DDR-Kunstszene genossen. Gesungen wurde zum Kunstfest auch, aber nicht von Mona Ragi Enayat. Für die musikalische Unterhaltung waren die Chamtzer Bossen zuständig.

Nicht nur zu Pfingsten kommen Besucher der Augustusburger Altstadt zum Kunstgenuss. In „Hennings Welt“ zeigt und verkauft Holzbildhauer Henning Hoffmann das ganze Jahr über seine hölzernen Kunstwerke. Seit kurzem gibt es ganz in der Nähe noch ein weiters Geschäft, wo Kunst und Anderes erworben werden kann. Pfingsten ist nicht nur Altstadtkunstfest. Sachsenweit öffnen dann Künstler ihre Ateliers - so auch in Augustusburg. Im Lotterhof hat der Maler Karsten Mittag sein Domizil. Die von ihm gestaltete Ausstellung nannte er „Refugien“. Inspirationen für seine Bilder holt sich Karsten Mittag auch aus der Musik. Diese beiden Gemälde heißen „Fuge 1 und 2“

In der alten Schule im Augustusburger Ortsteil Hennersdorf kamen Kunstfreunde ebenfalls auf ihre Kosten. Hier lebt und arbeitet Erik Neukirchner. Der Künstler gab den Besuchern einen Einblick in seine Schaffenswelt. Neben Plastiken waren bei Erik Neukirchner auch Papiercollagen eines befreundeten Künstlers zu sehen. Die Arbeiten der beiden Künstler können noch bis zum 6. Oktober an Sonn- und Feiertagen von 11 – 16 Uhr besichtigt werden. Die Ausstellung „Refugien“ ist nach Terminvereinbarung noch bis zum 28. Juni zu sehen.