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Frankenberg: Pro- & Contra Asyl Demos

Frankenberg. Der geplante Einzug von rund 50 Asylbewerbern in das leer stehende Haus in der Melzerstraße brachte am 18. März ca. 300 Menschen auf die Straße. Fast zur gleichen Zeit und fast am selben Ort hatten Asylgegner und Asylbefürworter zu Kundgebungen aufgerufen. Unter der Losung "Für ein Menschenrecht auf Asyl" hatte der Stellvertretende Vorsitzende, der Frankenberger Linken, Jörg Hommel, zu einer privat angemeldeten Veranstaltung, an der Schlossstraße eingeladen. Rund 100 Sympathisanten setzten sich dort gegen Ausgrenzung, für Tolleranz und Mitmenschlichkeit gegenüber Flüchtlingen ein. Zu den prominentesten Rednern zählten der Theatermann, Egmont Elschner, er ist der Vorsitzende des Kulturbeirates Chemnitz, Carmen Scholtissek vom Frankenberger Bündnis für Toleranz und Demokratie, und der Vorsitzende der SPD Frankenberg, Hainichen und Striegistal, Kay Dramert.
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Nur wenige Meter weiter machten die Asylgegner mobil. Vor dem Rathaus versammelten sich ca. 200 Menschen um gegen Asylmissbrauch und gegen die Unterbringung von Flüchtlingen in Frankenberg zu protestieren. Die Veranstaltung wurde, von den NPD Funktionären, Jens Baur und Steve Weißbach ebenfalls privat angemeldet.

Mit Plakaten an der Rathausfassade bezog die Stadtverwaltung klar Position gegen diese Kundgebung. AuĂźerdem blieb das Licht auf dem Marktplatz aus. Um die Veranstaltungen abzusichern, waren 100 Polizeibeamte im Einsatz. Die hatten an diesem Abend wenig zu tun, alles blieb friedlich.